Hallo zusammen! Ich hoffe, ihr hattet alle eine gute Woche und dass eure Bauprojekte nach Plan verlaufen sind oder sogar so geworden sind, wie ihr sie euch vorgestellt habt. Ich arbeite gerade an einem etwas größeren Weltraum-Modell, das bis zum 22. des Monats fertig sein muss. Es wird also höchste Zeit, dass ich mich endlich an die Arbeit mache. Allerdings halte ich mich immer wieder mit der Lego-Suche am Strand und dem Sortieren der Steine auf. Ich hoffe, euch das Modell in den nächsten Wochen hier vorstellen zu können. Es kommt gut voran und ich bin im Moment recht zufrieden damit. Letzte Woche habe ich euch einen Einblick in die Entstehung meines Plattenladen-MOCs gegeben und versprochen, genauer auf das Foto-Setup und die Bildbearbeitung einzugehen. Unten findet ihr also einen kleinen Einblick in meine Arbeitsweise. Ich behaupte nicht, dass dies die beste oder einzig richtige Methode ist, aber sie funktioniert für mich am besten. Wie bei allen Lego-Themen freue ich mich aber über Tipps und bin offen für Anregungen und Lernerfahrungen. Man muss kein Vermögen für die Beleuchtung ausgeben, aber sie ist einer der wichtigsten Aspekte und kann über Erfolg oder Misserfolg eines Fotos entscheiden. Über die Jahre habe ich meine Ausrüstung stetig verbessert. Angefangen habe ich mit einem einfachen Lichtzelt und Lampen für etwa 20 Pfund. Heute verwende ich die PhotoSEL-Lampen für rund 120 Pfund. Sie sind wirklich toll und erzeugen wunderschönes, reines, tageslichtweißes Licht, das unerwünschte Farbtöne und Schatten auf meinen Lego-Modellen verhindert. Da meine Kreationen immer größer werden, verwende ich kein Lichtzelt mehr, sondern eine hochmoderne Tapetenrolle, wie man vielleicht auf dem Foto unten erkennen kann. Am besten eignet sich unifarbenes Trägerpapier, da es sowohl die Beleuchtung optimiert als auch die Nachbearbeitung erleichtert. Ich habe außerdem ein gut gebügeltes weißes Bettlaken verwendet.
Sobald du alles eingerichtet und die Beleuchtung eingestellt hast, kannst du loslegen. Überprüfe vorher unbedingt, ob das Modell staub- und haarfrei ist und ob nichts umgefallen ist. Es gibt nichts Ärgerlicheres, als das perfekte Foto im Kasten zu haben und dann festzustellen, dass die Katze eine Minifigur umgestoßen und ein paar Haare hinterlassen hat! Meine Lieblingskamera ist eine Nikon D3100 mit einem 10-20mm Weitwinkelobjektiv. Das ist vielleicht nicht die perfekte Ausrüstung, aber ich bin damit zufrieden. Für größere Aufnahmen verwende ich ein Stativ, aber ich liebe es, ganz nah ranzugehen, also benutze ich eine ruhige Hand. Mein Top-Tipp fürs Fotografieren: Mach viele Fotos! Probiere viele verschiedene Winkel aus. Geh nah ran und mach immer wieder Fotos – je mehr, desto besser. Irgendwo ist bestimmt das perfekte Foto dabei. Lade die Fotos am besten gleich auf deinen Computer hoch, um zu überprüfen, ob alles so eingestellt ist, wie du es möchtest. Aber scheu dich nicht, verschiedene Einstellungen auszuprobieren – es schadet nicht, und wer weiß, vielleicht ist ja das perfekte Foto dabei. Sobald man das „perfekte Foto“ im Kasten hat, kommt die kleine Aufgabe der Bearbeitung. Wie bei allem gibt es Hunderte von Bildbearbeitungsprogrammen – von kostenloser Software bis hin zu über 1000 € teuren Profi-Programmen mit allen möglichen Extras, inklusive Teekochfunktion. Ich benutze GIMP, das kostenlos ist und hier erhältlich ist. https://www.gimp.org/ Es ist einfach zu bedienen und man kann damit tolle Ergebnisse erzielen. Ich werde hier nicht näher auf die Verwendung von GIMP eingehen; im Internet findet man viele Tipps, Tricks und Anleitungen. Ich bin einfach drauflosgegangen und habe aus meinen vielen Fehlern gelernt.
Die Bearbeitung mit GIMP ist noch im Gange. Nachdem ich den Hintergrundbereich mit einem schönen Blauton gefüllt und hier und da ein paar Anpassungen vorgenommen habe – hauptsächlich Beleuchtung und Schärfe – ist das Bild fertig zum Veröffentlichen. Ich nutze Flickr sehr häufig und bin hier zu finden. https://www.flickr.com/photos/legominifig/ Ich poste auch auf Instagram und Twitter. Sobald es online ist, heißt es: Zurücklehnen und abwarten! Es ist ein tolles Gefühl, Likes und Kommentare für ein Werk zu bekommen. Danke fürs Lesen! Dies war keinesfalls eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, sondern eher ein Einblick in meine Arbeitsweise. Nächste Woche melde ich mich wieder. Bis dahin habe ich hoffentlich meinen Raumausbau abgeschlossen und ein paar Bilder online gestellt. Bis dahin: Viel Spaß beim Bauen und „Spielt gut!“ Nick
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